Pressebericht BAB

Sebastian Affolter, *1992, wächst in einer musikalischen Familie auf. Bereits als fünfjähriger meldet er sich selber zur Klavierstunde an. Zu seinen frühen Interessen gehört allem vorab die griechische Mythologie, deren Geschichten über Götter und Heroen ihn faszinieren und begeistern. Hermes ist seine Lieblingsfigur, die unter anderem über die besondere Begabung der Rhetorik und der Gymnastik verfügt. Das sind zwei Eigenschaften, die Sebastian fortan in seiner Entwicklung zu einer positiven Einstellung im Umgang mit seinen Gedanken und seinem körperlichen Wohlbefinden begleiten. Als begeisterter Fussballer wird er in der U17gefördert, bis ihn eine zugefügte Verletzung aus dem Spiel nimmt. Der seelische Schmerz sitzt tief und existentielle Fragen über Gerechtigkeit beschäftigen ihn über Jahre bis hin zu seiner Berufswahl. Er lernt sich mit verschiedene Kommunikationsarten auseinanderzusetzen und verschreibt sich in seiner Freizeit wieder sportlichen Aktivitäten wie dem Brazilian Jiu-Jitsu, das eine Abwandlung und Weiterentwicklung der japanischen Kampfkunst Judo und Jiu Jitsu ist.   

Musik, Bewegung und Sprache finden bald Ausdruck in der Kunst des Conscious Hip-Hops und des Emo-Raps, dem sich Sebastian als Texter und Sänger widmet. Er erzählt in seinen Liedern über seine Jugend, über Freundschaft, Liebe, Verrat und Enttäuschungen. Er träumt von den Fähigkeiten diverser Helden und spricht über die Zerbrechlichkeit des Lebens, aber auch über Alltagssorgen, die ihn ab und an in einen Rollenkonflikt stossen. Die konzeptionelle Kompetenz, das heisst, sein eigenes Leben (zum Beispiel, «Bur ufem Schachbrätt», «Nie ohni euch», «Bis nid verruckt uf mi») kreativ und lösungsorientiert zu reflektieren, geht weit über die Normalsprache des Genres hinaus in philosophische Gedanken über Sein und Nichtsein. ist die In seinem Text «I bi immer nume mi gsi immer nume ig», wird die Entwicklung vom träumerischen, ängstlichen Kind zum Erwachsenen beleuchtet. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass man letztlich kein griechischer oder japanischer Held zu sein braucht, es genügt ein Heroe von Disney zu werden, eine Figur, die per definitionem eine positive und inspirierende Rolle spielt, die mutig und freundlich ist, und auch andere ermutigt, an sich selbst zu glauben.

Sebastian Affolter, SUIZ, ist ein bluesiger Rapper. Seine Texte sind introspektiv, melancholisch und berühren einen nachhaltig. BAB